Mediuscard: Medius Prepaid MasterCard Kreditkarte
24. Oktober 2009 • Kategorie: Mastercard, Prepaid KreditkartenDer neueste Vertreter unter den Prepaid Kreditkarten ist die Mediuscard. Die Prepaid MasterCard Kreditkarte Medius GmbH wird ohne Schufa- und Bonitätsauskunft herausgegeben.

Medius Prepaid MasterCard KreditkarteLaut eigenen Angaben handelt es sich bei der Medius Prepaid Kreditkarte um die einzige Prepaid MasterCard Kreditkarte in Deutschland, die eine Hochprägung aufweist. Ein ebenfalls klarer Unterschied zu anderen Produkten dieser Art ist die Zustellung der Karte ohne Postident-Verfahren und ohne Vorkasse, das Kreditkartenkonto wird mit den Gebühren für die Mediuscard belastet. Die Lieferung der Karte soll binnen 8 bis 10 Tagen nach Einreichung des Kartenantrags erfolgen.
Die einmalige Ausgabegebühr für die Meduiscard beträgt 39,90 Euro, die Jahresgebühr ebenfalls 39,90 Euro. Dazu gibt es die Möglichkeit bis zu 5 weitere Partnerkarten zur Hauptkarte zu beantragen, welche ihrerseits jeweils einmalig 14,90 Euro und dann jährlich 9,90 Euro kosten. Somit kann zum Beispiel jedes Familienmitglied mit einer eigenen Prepaid MasterCard versorgt werden. Das besondere an diese Partnerkarten: Zwischen der Hauptkarte und den Partnerkarten kann in Echtzeit Geld transferiert werden. Wurde also eine Einzahlung per Überweisung vom Girokonto, GiroPay, Sofortüberweisung, Paysafecard oder einer anderen Kreditkarte getätigt, kann dieses Guthaben frei auf alle Partnerkarten verteilt werden. Für eine solche Transaktion fällt eine fixe Gebühr von 1,00 Euro unabhängig von der Höhe des Guthabens an, was im Vergleich zu anderen Prepaid Kreditkarten eine geringe Gebühr ist.
Eine solche Prepaid Kreditkarte eignet sich zum Beispiel ideal für den Einsatz im Internet, bei der alle für eine Zahlung nötigen Daten an ein fremdes Unternehmen übertragen werden müssen. Gerade wenn man sich seines Gegenübers nicht hundertprozentig sicher ist, gibt man diese Daten nur ungern heraus. Eine Prepaid MasterCard Kreditkarte kann helfen und das Risiko deutlich reduzieren, denn sie ist überall einsetzbar, wo eine gewöhnliche MasterCard mit Kreditrahmen auch genutzt werden kann. Dennoch ist sie maximal mit dem vorhandenen Guthaben belastbar, das Verlustrisiko ist also stark begrenzt.
Die Mediuscard bietet darüber hinaus eine Flexibilität, die es bei anderen Kreditkarten nicht gibt. Aufgrund der Tatsache dass hier gleich mehrere Partnerkarten zu bekommen sind, unter denen für vergleichsweise geringe Gebühren Guthaben transferiert werden kann, unterscheidet die Medius Prepaid MasterCard Kreditkarte von anderen Produkten dieser Art.
Autor: Alexander Bertram
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Ich finds gut wenn mal Systeme wie die Paysafecard und eine KK zusammenfallen und man von beiden Seiten her den Nutzen ziehen kann, ist ein guter Einfall und man kann nutzen was man will, anonym mit der psc oder aktiver mit der neuen kk! Interessante Lösung!
Also ich bin von dem Ding nicht wirklich überzeugt. Wieso sollte jedes Familienmitglied eine Kreditkarte brauchen? Wenn ich meine Daten nur ungern herausgebe, dann benutze ich die einzig wirklich anonyme Prepaid Karte, die Paysafecard. Wenn ich die Daten übermittle, dann kann ich gleich meine Kreditkarte nehmen, die noch dazu weniger Gebühren im Jahr kostet und keine 1€ Überweisungsgebühren schluckt. Die Zweitkarte gibts zudem gratis dazu, dann hat meine Frau ihre eigene und die Kinder werden von mir sicher nicht mit Kreditkarten bestückt.
Die Paysafecard wird aber nicht überall akzeptiert, wogegen eine Prepaid Kreditkarte wie die MediusCard überall dort genutzt werden kann, wo eine gewöhnliche MasterCard ebenfalls akzeptiert wird. Ob es nun Sinn macht mehrere Zweitkarten in der Familie zu verteilen ist natürlich ansichtssache, allein die Möglichkeit ist aber etwas neues und war bis vor kurzem gar nicht gegeben. Die Gebühren sind bei Prepaid Kreditkarten ja generell etwas höher als bei normalen Karten mit Kreditrahmen, da die Bank bei Prepaidkarten natürlich keine Zinsen kassieren kann.