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Franzose erhält Telefonrechnung über 46.000 Euro

15. November 2009 • Kategorie: Mobilfunk

Ein Franzose, der Im Grenzgebiet zu Belgien wohnt, erhielt aufgrund einer automatischen Netzauswahl Telefonrechnung über 46.000 Euro.

Hohe Telefonrechnung durch RoamingDie automatische Netzauswahl des Handys kann in der Nähe einer Landesgrenze zum Problem werden. Genau das erlebt derzeit ein Franzose, der in der Nähe der belgischen Grenze wohnt. Wird im Mobiltelefon nicht explizit das zu nutzende Netz angegeben, so sucht sich dieses automatisch jenes Netz, das den besten Empfang bietet. Innerhalb Deutschlands ist dies kein Problem, doch befindet man sich im Einflussbereich ausländischer Mobilfunknetze, so kann es sein, dass sich das Handy unbemerkt mit einem Fremdnetz verbindet und so hohe Roaming-Gebühren entstehen.

In diesem Fall nutzte das UMTS-Handy des Franzosen offenbar das Netz eines belgischen Mobilfunk-Anbieters für Datenübertragungen. Doch genau dies ist im Ausland besonders teuer. Selbst wenn man für die inländische Nutzung eine Flatrate oder zumindest einen günstigen Datentarif nutzt, können im Ausland enorme Kosten entstehen. Wird der Irrtum dann bei häufiger Nutzung während eines ganzen Monats nicht bemerkt, kann offenbar sogar eine fünfstellige Handyrechnung das Resultat sein.

Bisher bemühte sich der Handynutzer vergeblich um eine Kulanzregelung bei seinem Mobilfunk-Anbieter. France Télécom gab jedoch nur als Antwort, dass der Kunde per Email benachrichtigt wurde, als die Rechnung 12.000 Euro erreicht hatte, was der Kunde jedoch bestreitet. Der Franzose hat jedenfalls nicht vor die Rechnung zu bezahlen, hat sich bereits an eine Verbraucherberatung gewandt und will notfalls auch vor Gericht ziehen.

In einem ähnlichen Fall in Österreich bekam ein Kunde vor Gericht recht und musste die hohe Rechnung nicht zahlen. Es bleibt also abzuwarten ob der Franzose diese unglaublich hohe Rechnung wirklich bezahlen muss.

Autor: Alexander Bertram

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Ein Kommentar »

  1. Es kann einfach nicht sein, das Telekomunternehmen immer wieder aus diversen Gründen überhöhte Rechnungen versenden!
    Wenn Jugendliche Rechnungen im Wert von mehreren tausend Euro ertelefonieren, wenn Kunden für telefonieren in einem Urlaub Rechungen in Höhe von mehreren Tausend Euro bekommen, dann sollte meiner Meinung nach der Anbieter der so etwas verrechnet ohne nachzufragen ob das alles auch gewollt ist auf seiner Rechnung sitzen bleiben müssen!
    Alles andere ist meiner Meinung nach Sittenwidrig! Das geht von Werbung mit “Flatrate”-Angeboten, die in Wirklichkeit nur einige Hundert Freiminuten darstellt bis zu extrem hohen Roaming-Gebühren!
    Das alles ist meiner Meinung nach sittenwidrig und gehört verboten.

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