Prepaidkarten News

Prepaid Handy Karten und Tarife

HSDPA Prepaid Surfstick – welche Angebote gibt es?

21. Januar 2010 • Kategorie: Prepaid Anbieter, UMTS

Immer mehr Menschen besitzen ein Notebook und möchten mit diesem auch unterwegs auf das Internet zugreifen. Ein HSDPA Prepaid Surfstick kann hier die Lösung sein.

HSDPA Prepaid Surfstick
Mobiles Internet mit HSDPA Prepaid Surfstick
Foto: Sven Brentrup (aboupixel.de)
Mobiles Internet, also Datenübertragungen über das Handynetz, ist aktuell das Schlagwort im Mobilfunk. Dabei ist in erster Linie die Rede von so genannten Surfsticks, welche das mobile Internet erst ermöglichen. Doch welche Angebote gibt es und ist schnelles Internet per Prepaidkarte überhaupt möglich?

Zunächst, alle Prepaid Discounter, also Anbieter von günstigem Mobilfunk auf Prepaid-Basis, bieten auch einen Datentarif. Manche bieten neben einem einfachen Volumentarif sogar günstige Datenpakete und sogar Flatrates an. Die meisten dieser Discounter können aber kein HSDPA (aktuell bis zu 7,2 Mbit/s) bieten, sondern bestenfalls UMTS (maximal 384 Kbit/s). Das von vielen Discountern genutzte E-Plus-Netz zum Beispiel, ist bisher nur in einigen wenigen Städten Deutschlands überhaupt HSDPA-fähig, E-Plus hat sich bisher eher auf den weiteren Ausbau von EDGE konzentriert, eine Technik die Übertragungen via GPRS beschleunigt (siehe Übertragungstechnologien). HSDPA ist mit einem Prepaid Anbieter im E-Plus-Netz also fast gar nicht möglich.

Aber auch Discounter anderer Netze, beschränken häufig die Datenübertragungen auf maximal normales UMTS. So kann man diese Simkarten zwar durchaus in einen Surfstick stecken, doch mehr als 384 Kbit/s werden hier nie möglich sein.

Doch es gibt auch Discounter, die sich speziell auf das mobile Internet auf Prepaid-Basis ausgerichtet haben und hier ist es durchaus möglich, einen Prepaid HSDPA Surfstick zu bekommen. Ein solcher Anbieter ist zum Beispiel Fonic, ein Prepaid Discounter aus dem Hause O2, welcher daher natürlich auch das O2-Netz nutzt und neben Prepaid-Simkarten fürs Handy auch einen Prepaid Surfstick anbietet. Dieser Fonic Surf-Stick ermöglicht Downloads mit bis zu 3,6 Mbit/s, mehr gibt das O2-Netz eigenen Angaben zufolge derzeit nicht her, verschiedene Erfahrungsberichte zeigen jedoch, dass in ersten Städten mittlerweile sogar eine höhere Geschwindigkeit möglich ist. Wie bei allen Anbietern gilt aber natürlich auch hier: Nicht überall sind solche Geschwindigkeiten möglich. Der Fonic Internet Stick nutzt zur Abrechnung eine so genannte Tagesflatrate, bei der pro Nutzungstag 2,50 Euro zu zahlen sind. Wird der Stick nicht genutzt, entstehen jedoch keinerlei Kosten.

Ein weiteres sehr interessantes Angebot stammt von BILDmobil, ein Discounter, der ebenfalls Prepaidkarten für Handys anbietet, seit einigen Monaten nun aber auch einen HSDPA Prepaid Surfstick. Der BILDmobil Speedstick funkt im Netz von Vodafone, welches neben D1 als das am besten ausgebaute UMTS-Netz gilt. Hier sind Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s via HSDPA bereits in vielen deutschen Städten und Regionen möglich. BILDmobil nutzt eine etwas andere Abrechnungsmethode als Fonic und bietet dem Nutzer verschiedene Websessions. So kann der Internetnutzer immer selber entscheiden ob es 30 Minuten, 90 Minuten oder gleich 7 Tage Internetzugang buchen möchte. Die Preise hierfür betragen 59 Cent, 99 Cent bzw. 6,99 Euro für eine ganze Woche.

Im D1-Netz gibt es solche Prepaid HSDPA Surfsticks auch von T-Mobile selbst. Das UMTS-Netz von T-Mobile ermöglicht Datenübertragungen mit bis zu 7,2 Mbit/s und der große Vorteil dieses Netzes liegt in der flächendeckenden Verbreitung von EDGE. Ist also einmal kein HSDPA oder UMTS verfügbar, so kann zumindest EDGE zur Übertragung genutzt werden. Auch T-Mobile bietet eine Tagesflatrate auf Prepaid-Basis, welche mit 4,95 Euro allerdings nicht gerade billig ist. Der Vorteil dieses T-Mobile web’n'walk Surfsticks liegt im Vergleich zur Fonic Tagesflatrate zum einen beim besseren Netzausbau und höheren Übertragungsraten und zum anderen daran, dass es hier für 4,95 Euro immer volle 24 Stunden Internetzugang gibt. Bei Fonic kostet ein Kalendertag 2,50 Euro, auch wenn die Verbindung erst abends aufgebaut wird, endet der Zugang um 0:00 Uhr. Möchte man nach Mitternacht weitersurfen, so muss man erneut 2,50 Euro bezahlen.

Anbieter im E-Plus-Netz gibt es in Punkto HSDPA Prepaid Surfsticks derzeit praktisch keine, da E-Plus gerade erst damit begonnen hat, das eigene UMTS-Netz aufzurüsten. HSDPA ist hier erst in ein paar Städten Deutschlands und auch nur in einem Testbetrieb verfügbar.

Die genannten drei Anbieter sind natürlich nicht die einzigen auf dem Markt, so gibt es Tagesflatrates auch von Vodafone und O2 und mobiles Internet auf Prepaid-Basis auch noch von einigen weiteren Discountern. Diese drei zeigen jedoch sehr deutlich, was derzeit möglich ist und in welchem Preisrahmen sich diese Angebote bewegen.

Übertragungstechnologien

GPRS ist die langsamste Variante und ermöglicht einen maximalen Downstream von 64 Kbit/s

EDGE ist eine Beschleunigung von GPRS und schafft Geschwindigkeiten zwischen 150 und 200 Kbit/s

UMTS bringt es auf eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 384 Kbit/s

HSDPA ist ein UMTS-Beschleuniger, ja nach Netz sind hier maximale Downloadraten zwischen 3,6 und 7,2 Mbit/s möglich. Die Netzbetreiber von D1, D2 und O2 haben aber bereits angekündigt diese auf 14,4 Mbit/s und sogar noch mehr auszubauen. O2 zum Beispiel testet in München derzeit eine HSPA+ genannte Technologie, mit der sogar 28 Mbit/s möglich sein sollen.

Autor: Alexander Bertram



Weitere Prepaidkarten News:

  • Vodafone Prepaid UMTS Surfstick für nur 10 Euro
  • Congstar Prepaid Internet-Stick jetzt mit HSDPA
  • O2 Prepaid Surfstick im Preis reduziert
  • T-Mobile Prepaid Surfstick für nur 39,95 Euro
  • E-Plus beschleunigt UMTS mit HSDPA
  • 

    Ihr Kommentar: