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O2 Internet-Pack M nur noch per Handy

31. Mai 2010 • Kategorie: O2, UMTS

O2 erlaubt Neukunden die Nutzung des Internet-Pack M ab dem 1. Juni nur noch per Handy.

Wer sich ab dem 1. Juni 2010 für das O2 Internet-Pack M entscheidet, darf dieses nur noch mit dem Handy oder Smartphone benutzen. Bisher ist auch eine Nutzung am Computer möglich, sowohl mit einem Handy als Modem, als auch direkt mittels eines Surf-Sticks. Diese Änderung betrifft allerdings nur Neukunden, wer das Internet-Pack bereits vor dem 1. Juli gebucht hatte, kann dieses auch in Zukunft für mobiles Internet an Netbook und Notebook benutzen.

O2 Internet-Pack M
O2 Internet-Pack M nur noch mit
Handy und Smartphone
Bei dem Internet-Pack M von O2 handelt es sich um eine mobile Datenflatrate, mit der für monatlich 10 Euro unbegrenzt im Internet gesurft werden kann. Bis zu einem Transfervolumen von 200 Megabyte stehen für die Übertragung UMTS und sogar HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s zur Verfügung, nach Überschreiten dieser Schwelle erfolgt für den Rest des Monats eine Drosselung auf GPRS-Geschwindigkeit.

Die Änderung wird seitens O2 damit begründet, dass bei einer Nutzung am Notebook 200 Megabyte ein zu geringes Volumen darstellen würden und Nutzer enttäuscht seien, wenn bereits früh im Monat nur noch GPRS für die Übertragung zur Verfügung stehen würden. Als Alternative wird auf das Internet-Pack L hingewiesen, mit dem für monatlich 25 Euro bis zu 5 Gigabyte Daten per UMTS und HSDPA übertragen werden können. Als zweite Alternative gibt es noch eine Tages-Flatrate für 3,50 Euro pro Nutzungstag.

O2 Smartphone-Option

Gleichzeitig bietet der Netzbetreiber in Kombination mit dem Internet-Pack M ebenfalls ab dem 1. Juni eine so genannte Smartphone-Option an, mit der sich für 5 Euro Aufpreis pro Monat das UMTS-Transfervolumen von 200 Megabyte auf 1 Gigabyte erhöhen lässt. Wird diese gewählt, können mit Handy und Smartphone für insgesamt 15 Euro pro Monat bis zu ein Gigabyte Daten mit Höchstgeschwindigkeit übertragen werden.

Mit dieser auch Internet-Pack M+ genannten Variante bietet O2 Besitzern eines Smartphone einen echten Mehrwert. Andererseits haben die Münchener aber auch angekündigt, in Zukunft technisch zu prüfen, welches Endgerät genutzt wird. Sollte sich dabei herausstellen, dass doch ein Notebook die Datenverbindung nutzt, ist zwar nicht mit einer Kündigung zu rechnen, die maximale Übertragungsgeschwindigkeit soll dann aber bereits vorzeitig auf GPRS gedrosselt werden. Eine heimliche Zweckentfremdung wird so sicher schwer werden.

O2 Alternativen

Der hauseigene Prepaid Discounter Fonic bietet die gleiche Tages-Flatrate für nur 2,50 Euro pro Kalendertag und damit 1 Euro billiger an. Zudem berechnet Fonic maximal 10 Nutzungstage pro Monat, bei Bedarf erhält man hier also ebenfalls eine Monatsflatrate für 25 Euro, welche aber nur zu zahlen ist, wenn man sie auch wirklich nutzt.

Als Handy-Surf-Alternative bietet sich helloMobil an. Dieser Prepaid Anbieter nutzt ebenfalls das O2-Netz und bietet eine UMTS Flatrate für 9,95 Euro pro Monat, bei der auch bis zu 200 Megabyte per HSDPA übertragen werden können. Das Internet-Paket entspricht also den Leistungen des Internet-Pack M. Der Vorteil: Während im O2 o Tarif für Gesprächsminuten und SMS Kosten von je 15 Cent anfallen, gibt es diese mit der helloMobil Prepaidkarte für nur 8 Cent.

Autor: Alexander Bertram

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